Passion

"Hinter der Aufnahme der Arbeiten in der Vorsorgekanzlei steckt ein ganz persönlicher Leidensweg. Mit dem mehrfachen Schlaganfall meiner Mutter wurde ich bereits vor mehr als einem Jahrzehnt mit der Frage nach einer Patientenverfügung konfrontiert. In Ermangelung einer solchen Verfügung wurde ärztlicherseits eine Magensonde gelegt, die insgesamt elf Jahre unverändert lief. Damit konnte ich die Rolle als Betreuer am eigenen Leibe kennenlernen und weiß um die Belastungen, die damit einhergehen.  -  Für meinen Vater konnten wir die Betreuung vermeiden und ihm die entsprechenden Vorsorgeverfügungen erstellen, nachdem ich mich in das Thema eingearbeitet hatte. Als Bevollmächtigter habe ich die Unterschiede kennengelernt im Vergleich zur Rolle als Betreuer. In der ganzen Zeit habe ich meine beruflichen und persönlichen Erfahrungen mit Krankenhäusern, Ärzten, Pflegern, Pflegeeinrichtungen, Gerichten und Behörden sammeln können und diese meinem wachsenden Stamm an Mandanten zur Verfügung stellen können. Im Laufe der Jahre kamen nicht nur Senioren in meine Vorsorgekanzlei, sondern viele Menschen mittleren Alters und auch junge Leute, die beruflich oder wegen ihres Hobbys klare Regelungen wollten, sowie auch Unternehmer und Freiberufler zur Beratung zu mir in die Kanzlei. So unterschiedlich alle Mandate bisher waren, so sehr geht es doch um den Menschen und um ein Füreinander, was mir die Arbeit erleichtert und mir viel Freude macht."

Dr. Gerald Marimón